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Zinshaus finanzieren: Eigenkapital, Beleihung, Zinsbindung — und was Banken 2026 sehen wollen

Wie Banken ein Zinshaus beleihen, welches Eigenkapital realistisch ist, warum das Gutachten die Finanzierung entscheidet und wie der Vergleich über rund 100 Banken abläuft.

Von Mag. Florian Kulterer, Der Zinshausmakler · Graz · Stand August 2026

Beleihung Zinshaus
60–75 % des Ertragswerts
Eigenkapital + Nebenkosten
≈ 35–45 %
Laufzeit
20–30 Jahre
Bankenvergleich
≈ 100 Institute

Was Banken beim Zinshaus prüfen

Anders als bei der Eigenheimfinanzierung zählt beim Zinshaus der Ertrag: Banken beleihen den Ertragswert, nicht den Kaufpreis, und prüfen, ob der Reinertrag den Schuldendienst deckt (Debt Service Coverage). Üblich sind Beleihungen von 60 bis 75 % des Ertragswerts; das restliche Eigenkapital plus Nebenkosten (rund 10 %) muss vorhanden sein. Altmietverträge, Leerstand und Sanierungsstau senken den Beleihungswert — ein sauberes Gutachten hebt ihn.

Zinsbindung, Laufzeit, Struktur

Zinshausfinanzierungen laufen typischerweise 20 bis 30 Jahre; fixe Zinsbindungen über 10 bis 20 Jahre sind seit 2024 wieder attraktiv geworden, variable Varianten mit Cap bleiben eine Option für Investor:innen, die sanieren und nachvermieten. Die Struktur (Privatvermögen, Personengesellschaft, GmbH) beeinflusst Steuer und Haftung — und die Bankbonität. Die KIM-Verordnung, die bis Mitte 2025 Eigenmittel- und Schuldendienstquoten vorgab, ist ausgelaufen; Banken wenden ihre Kriterien jetzt intern an, im Kern ähnlich streng.

Der Vergleich über rund 100 Banken

Über die Finanzierungspartner der IMMOXX-Gruppe werden Konditionen von rund 100 Banken verglichen — Regionalbanken in Graz und Kärnten, Großbanken, Bausparkassen. Käufer:innen bekommen vor der Verhandlung eine Finanzierungseinschätzung auf Basis des Zinshausgutachtens; Verkäufer:innen bekommen Käufer:innen, deren Finanzierung vorgeprüft ist. Das verkürzt Transaktionen und verhindert geplatzte Deals.

Mag. Florian Kulterer — der Zinshausmakler für Graz und die Südstrecke bis Klagenfurt

Mag. Florian Kulterer · staatlich geprüfter Immobilientreuhänder

Der Autor

Mag. Florian Kulterer

Geschäftsführender Gesellschafter iX immo GmbH (IMMOXX) · Immobilieninvestor · Schwerpunkt Zinshaus & Anlage

Diesen Beitrag habe ich aus der Praxis geschrieben — aus Transaktionen in Graz, der Steiermark und Kärnten und aus dem, was ich als Investor selbst gelernt habe. Wenn Sie ein konkretes Haus vor sich haben: Das erste Gespräch ist kostenlos, das Gutachten folgt.

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FAQ

Häufige Fragen — Finanzierung

Wie viel Eigenkapital brauche ich für ein Zinshaus?

Realistisch 25–40 % des Ertragswerts plus rund 10 % Nebenkosten — Banken beleihen Zinshäuser in der Regel mit 60–75 % des Ertragswerts, abhängig von Mietstruktur und Zustand.

Beleihen Banken den Kaufpreis oder den Ertragswert?

Den Ertragswert aus dem Gutachten. Deshalb entscheidet die Qualität des Zinshausgutachtens über die Finanzierung — Altmietverträge und Sanierungsstau senken, offengelegte Reserven heben den Beleihungswert.

Hilft DER ZINSHAUSMAKLER bei der Finanzierung?

Ja — über die IMMOXX-Finanzierungspartner werden rund 100 Banken verglichen; die Einschätzung basiert auf dem Zinshausgutachten und liegt vor der Verhandlung vor.

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