Gründerzeit-Bestlagen: Geidorf, St. Leonhard, Innere Stadt
Die dichtesten Gründerzeitbestände und die höchsten Vervielfältiger: Geidorf mit Universitätsnähe und Villenvierteln, St. Leonhard mit Klinikum und Kunstuniversität, die Innere Stadt mit Altstadtschutz und Geschäftslokalen. Renditen sind niedrig, Substanz und Wertstabilität hoch; Altstadterhaltungsgesetz und Richtwert setzen den Rahmen.
Bahnhofsviertel mit Potenzial: Lend und Gries
Lend und Gries liegen beidseits des Hauptbahnhofs — seit der Koralmbahn der Knoten der Südstrecke. Gemischter Gründerzeit- und Nachkriegsbestand, höhere Renditen als rechts der Mur, laufende Aufwertung (Lendplatz, Annenviertel, Griesplatz). Für Investor:innen mit Sanierungsbereitschaft die interessantesten Bezirke der Stadt.
Dichte Mietmärkte: Jakomini, Liebenau, St. Peter
Jakomini ist der bevölkerungsreichste Bezirk — Gründerzeit an Schönaugasse und Münzgrabenstraße, Nachkriegsbau Richtung Süden; Liebenau und St. Peter bieten Mehrparteienhäuser der 1960er- bis 1990er-Jahre mit angemessenem Mietzins ohne Richtwertdeckel — die Cashflow-Lagen der Stadt.
Stadtrand und Speckgürtel
Eggenberg (FH, Schloss, Reininghaus-Nähe), Andritz, Gösting, Wetzelsdorf, Straßgang und Puntigam — überwiegend Mehrparteienhäuser und Wohnanlagen, gute Einstiegsrenditen, Nachfrage durch Familien und Pendler:innen. Mariatrost, Ries und Waltendorf sind Wohn- und Villenlagen mit wenig klassischem Zinshausbestand, aber hoher Wertstabilität.

